Öğrencilerimiz Almanca Kısa Hikâye Yarışması’na Katıldılar!

Öğrencilerimiz Almanca Kısa Hikâye Yarışması’na Katıldılar!

Ortaokul öğrencilerimiz Karla Deniz Mülling (5A), Mikail Mete Canberk (6A) ve Alisha Aleyna Yanık (5C) “Abenteuer im Schnee“, “Das Ufo Covid 19“ ve “Der Schneemann“ adlı Almanca kısa hikâyeleriyle Lingua Yayınevinin “Kreative Autoren“ isimli Almanca Kısa Hikâye Yarışması’na başarıyla katıldılar. Öğrencilerimizin kısa hikâyeleri antolojinin ilk sayfalarında yer almaktadır. Öğrencilerimizi tebrik ederiz!

Unsere Schüler Karla Deniz Mülling (5A), Mikail Mete Canberk (6A) und Alisha Aleyna Yanık (5C) haben mit ihren Kurzgeschichten “Abenteuer im Schnee”, “Das Ufo Covid 19“ und “Der Schneemann“ am deutschsprachigen Literaturwettbewerb „Kreative Autoren“ des Lingua-Verlages erfolgreich teilgenommen und wurden in der gleichnamigen Anthologie auf den ersten Seiten veröffentlicht. Wir gratulieren unseren SchülerInnen herzlich zu ihrem Erfolg!

 

Der Schneemann

Eines Tages beginnt es zu schneien. Zeynep, Halil und Burak, die Kinder aus der kleinen “Halici Sokak“ in Isparta, laufen auf die Straße. Sie freuen sich, machen eine Schneeballschlacht und bauen einen kleinen Schneemann. Die Augen macht Halil aus kleinen Kohlestückchen und Burak steckt ihm eine schöne lange Möhre als Nase ins Gesicht. Auf den Kopf setzt ihm Zeynep einen roten Eimer. Schick sieht er aus, der Schneemann der drei Freunde. Nach einer Weile frieren die Kinder und gehen nach Hause.

Der Schnee bleibt liegen, das Wetter ist auch in den nächsten Tagen kalt. Die drei Freunde wollen am übernächsten Tag wieder Schneebälle werfen und treffen sich auf der Straße. Sie wollen spielen, da hören sie eine Stimme. 

“Hallo, könnt ihr mich hören?” ruft da jemand. Zeynep, Burak und Halil erschrecken.

“Ist das unser Schneemann?” fragt Burak ein wenig ängstlich.

Der Mann aus Schnee antwortet: “Ja, ich kann sprechen. Ihr müsst keine Angst habe, ich tue euch nichts.”

Die Kinder kommen näher an den Schneemann heran. “Wir haben keine Angst. Wir sind nur überrascht.” sagt Halil.

“Ach, ihr lieben Kinder, ich stehe hier nun schon seit zwei Tagen und habe Langeweile. Es ist immer so kalt. Ja, auch Schneemänner können frieren.”

Zeynep nimmt ihren Schal ab und legt ihn dem Schneemann um den Hals. “Na, geht es jetzt ein bisschen besser?”

“Ja, vielen Dank.” freut sich der Schneemann.

“Bald soll es wärmer werden, dann frierst du auch nicht mehr.” erklärt Burak.

“Aber das ist auch nicht gut für mich. Dann werde ich schmelzen.” flüstert der Schneemann traurig. Auch die Kinder sind nun traurig.

“Können wir denn etwas für dich tun?” fragt Zeynep.

“Ja, wie können wir dir eine Freude machen?” wollen Burak und Halil wissen.

Der Schneemann braucht nicht lange nachzudenken: “Ich habe einen Wunsch. Ich möchte einmal das Meer sehen. Es soll sehr groß sein. Und schön und warm und…”.

Alle sind still: der Schneemann und die drei Freunde. Das ist ein schöner Wunsch, doch in Isparta gibt es kein Meer. Doch plötzlich…. “Ich habe eine Idee!” ruft da Zeynep. “Mein Onkel Yusuf hat doch ein Kühlauto. Er fährt jeden Tag Eiskreme nach Antalya. Vielleicht kann er uns helfen und den Schneemann nach Antalya bringen!”

Zwei Tage später sagt Onkel Yusuf: “So, Kinder”, „Wir sind da. Ihr könnt euren Schneemann ausladen.”

Die Kinder springen aus dem Auto und öffnen die Kühlbox. Gemeinsam nehmen sie den Schneemann aus dem Auto. Onkel Yusuf hilft dabei. Die Sonne scheint und es ist heiß. Viel heißer als in Isparta und natürlich viel heißer als im Kühlauto.

“Schnell, wir müssen uns beeilen und den Schneemann schnell zum Strand tragen!” ruft Zeynep. Die drei Freunde und Onkel Yusuf tragen den Schneemann zum Strand. Dort stellen sie ihn hin. Der Schneemann sieht das Meer.

“Och, ist das schön!” ruft er. “Das Meer ist groß, warm und …“

 Auch die Kinder freuen sich.

“So habe ich es im Traum gesehen.” freut sich der Schneemann. Die Sonne scheint auf den Strand. Und auf den Schneemann.

“Oh je, Schneemann, du schmilzt!” rief Halil.

“Wir müssen dich zurück ins Kühlauto bringen!” 

Aber der Schneemann will nicht. „Nein, lasst mich hier am Strand. Es ist so schön hier. Ja, ich schmelze. Aber ich bin ja aus Wasser und kann so ins Meer gehen. Und im Meer ist es warm. Das will ich. Das ist toll!” sagt er.

Die Kinder und Onkel Yusuf bleiben bei dem Schneemann, bis die Sonne ihn geschmolzen hat. Sein Wasser fließt ins Meer. Am Strand bleiben nur die Kohlestückchen, die Möhre und der rote Eimer.

Die Kinder sind traurig, doch Onkel Yusuf findet die richtigen Worte: “Kommt, wir nehmen die Kohlen, die Möhre und den Eimer mit. Und im nächsten Winter baut ihr wieder einen Schneemann.”

(von Karla Deniz Mülling, ALEV Ortaokulu, Alter: 10 Jahre)

 

Das UFO “COVID 19“

Eines Morgens bin ich aufgewacht und habe den Fernseher eingeschaltet. In den Nachrichten hat der Sprecher gesagt, dass ein UFO namens „COVID-19“ in China gelandet ist. Die Aliens hätten verlangt, dass alle Menschen Masken tragen sollen, sonst würden sie den Menschen die Luft zum Atmen wegnehmen. 

Ich hatte eine Idee! Zuerst habe ich meine Galaxie-Kontakte angerufen. Ich habe ihnen diese Lage erzählt. Sie sagten, sie schicken die GALAXIE-POLIZEI zur Hilfe. Danach habe ich in und um meinen Garten Bäume gepflanzt und habe in den sozialen Medien geschrieben, dass jeder Bäume pflanzen soll. 

 

In drei Monaten ist die Hälfte von den COVID Außerirdischen dank dem Sauerstoff aus den Bäumen wieder zurückgegangen. Das UFO „COVID-19“ hat auf seine COVID-Agenten auf die ganze Welt geschickt. Sie haben die Luft von den Menschen aufgesaugt, die keine Masken tragen. Als die GALAXIE-POLIZEI auf der Welt gelandet ist, haben sie aber eine Geheimwaffe mitgebracht: die COVID-19-Spritze! Sie haben alle Menschen geimpft und die COVID-Agenten damit verjagt. 

(Bild und Geschichte von Mikail Mete Canberk, ALEV Ortaokulu, Alter: 11 Jahre)

 

Abenteuer im Schnee

Hallo, Freunde! Ich bin Anna, ich komme aus Deutschland und bin 11 Jahre alt. Ich möchte euch von meinem spannenden Abenteuer erzählen.

Wir sind vor kurzem nach Grönland gezogen, die ganze Familie war aufgeregt. Mein Vater hat in Grönland eine neue Arbeit gefunden. Wir fühlten uns in Deutschland wohler, aber was für meinen Vater wichtig ist, ist auch für uns wichtig.

Es war eisig kalt. Überall lag Schnee, wirklich überall. Was mir zum Beginn gleich auffiel, war, dass die Menschen in Grönland sehr dick angezogen waren.  Eine schneeweiße Deckeüberzog das ganze Land. Weil der Schnee so dick war, konnte kein Auto fahren, deshalb hatten wir Online-Unterricht. Es war komisch! Die Lehrerin war im Computer. Es macht dennoch Spaß! Wir hatten leider trotzdem Hausaufgaben.

Während ich meine Hausaufgaben machte, kam meine Mutter herein und sagte: „Eine Überraschung wartet auf dich!“

Ich war neugierig. Wo kann die Überraschung nur sein?“ fragte ich. Meine Mutter sagte: “Sie könnte vielleicht draußen sein. “

Ich bin sofort nach draußen gelaufen. Da stand mein Vater mit einem wunderschönen Schlitten! Er war rot und mit bunten Blumen bemalt. Ich war so aufgeregt! Ich wollte sofort losfahren, ich musste aber zuerst meine Hausaufgaben fertig machen.

Mein Vater und ich gingen zusammen zu einem Hügel. Wir sind hochgelaufen und dann runtergerutscht. Es hat so viel Spaß gemacht! Ich wollte kaum mehr aufhören, doch wir haben eins nicht bemerkt. Da stand: „Schnee!  Lawinengefahr!“. Wir hörten einen lauten Krach und auf einmal kam eine riesengroße Lawine auf uns zu. Sie war sehr schnell und ich hatte Angst, so dass ich mich nicht mehr festhalten konnte. Ich bin vom Schlitten gefallen.  

Mein Vater konnte nicht bremsen. Die Lawine zog nach 10 Minuten weiter. Es war stickig unter dem Schnee, ich konnte mich auch kaum bewegen. Viele Leute haben und extra ausgebildete Lawinenhunde haben mich gesucht.  

                                   

Mein Vater war sehr besorgt, genauso wie meine Mutter. Ich habe unter dem Schnee kaum Luft gekriegt und geschrien: „Hilfe, Hilfe!“

 Ich konnte kaum mehr atmen, als ich einen Stock spürte. Dann bin ich in Ohnmacht gefallen. Als ich erwachte, war ich im Krankenhaus. Mir ging’s gut. Ich hatte gerade eine heiße Schokolade bekommen.

Was für ein Abenteuer!

(Geschichte und Bild: Alisha Aleyna Yanık, ALEV Ortaokulu, Alter: 10 Jahre)